Shoppersensorik: Wahrnehmung mit allen Sinnen

Der Mensch nimmt seine Umgebung immer mit allen Sinnen wahr. Sehen, riechen, fühlen, schmecken und hören. Und alles gleichzeitig. So kann ein Fremdgeruch im Brotbereich, die noch so schöne Auslage unappetitlich erscheinen lassen. Deshalb ist es sinnvoll, als Händler den Raum ganzheitlich wahrzunehmen, zu gestalten und zu pflegen. Dazu braucht es vor allem folgende Fertigkeiten:

  • die Fähigkeit, sich und seine Umwelt wahrzunehmen,
  • die Fähigkeit zu erkennen, welche Reize wie auf den Menschen wirken,
  • die Fähigkeit, die Sinnesreize kongruent und wohldossiert zu orchestrieren.

Für die Gestaltung eines Ladenumfeldes ist es sinnvoll, das Wohlbefinden des Menschen in den Mittelpunkt zu rücken. Denn als Mensch und Kunde gehe ich dahin, wo ich mich wohlfühle und mir auf Augenhöhe begegnet wird. Doch insbesondere in angespannten Umsatzsituationen gerät das Wohlbefinden in vielen Unternehmen regelmässig ins Hintertreffen. Finanzielle Kennzahlen und Effizienzziele nehmen schnell Überhand – auch weil diese besser greifbar sind (im Gegensatz zum Wohlbefinden). Zu kurzfristig gedacht – wie wir meinen. Ein wiederkehrender Kunde ist schließlich auch aus betriebswirtschaftlicher Perspektive interessant. dm Drogeriemarkt hat sich dies mit dem Claim „Hier bin ich Mensch – hier kauf ich ein“ sozusagen auf die Fahnen geschrieben (abgewandelt von Goethes Faust: „Hier bin ich Mensch – hier darf ich‘s sein“) und damit ein unverkennbares Profil aufgebaut.

Doch wie ist das Wohlbefinden der Kunden im Verkaufsraum überhaupt erfassbar und wie sind die vielen Reizquellen entsprechend steuerbar? Dazu bedarf es in erster Linie eines geschulten Wahrnehmungssensoriums. Bereits eine längere Kaffeepause im Nachkassenbereich kann viele Erkenntnisse dazu liefern, wie das Ladenumfeld auf den Kunden wirkt.

Systematisch können wir die Ladenumwelt mit dem Verfahren der Shoppersensorik© erfassen. Dies ermöglicht die Visualisierung von Störfaktoren sowie inkongruenten Reizen und ist gleichzeitig Grundlage für die spätere Orchestrierung der Sinnesreize. Licht, Luft, Regale, Instore Radio, Einkaufswägen, Bodenbeschaffenheit etc. Alle Reize gilt es zu harmonisieren und im besten Fall auf Ihre Retail-Marke abzustimmen. Denn die Neurowissenschaft lehrt uns, dass kongruente Reize eine zehnfach höhere Wirkung haben und zum Wohlbefinden beitragen können.

Sprechen Sie uns gerne für eine shoppersensorische Wahrnehmung Ihrer Laden-, Marken- oder Webumwelt an. Gerne auch für die sensorische Schulung Ihrer Mitarbeiter.